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Die Rechtsberatung kann auf Wunsch auch auf Griechisch stattfinden Rechtsanwalt Jürgen Carsten M.A. (phil.) ist spezialisiert auf die Bereiche Familienrecht, Wohnraummietrecht, Straßenverkehrsrecht sowie auf öffentliches Baurecht und Computerrecht. Neben vermittelnden Tätigkeiten - etwa im Familienrecht - verfügt der gebürtige Berliner über reichlich Erfahrung gerade auch in der harten, streitigen Auseinandersetzung, wie sie etwa für eine erfolgreiche Strafverteidigung erforderlich ist.

    Rechtsanwalt Jürgen Carsten M.A. (phil.) ist zugelassen an allen deutschen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten sowie im Strafrecht auch am Bundesgerichtshof, an den Arbeits- und Sozialgerichten einschließlich der jeweiligen Landes- und Bundesgerichte sowie an allen deutschen Finanzgerichten. Er verfügt über Grundkenntnisse in fünf Fremdsprachen (englisch, französisch, lateinisch, schwedisch und neu-griechisch) und hat ein Zweitstudium in Philosophie erfolgreich abgeschlossen. Sein Privatinteresse gilt seiner Familie, dem Schachsport sowie der antiken und heutigen Kultur Griechenlands.

    Rechtsanwalt Jürgen Carsten M.A. (phil.) ist Inhaber aller deutschen Führerscheinklassen.

   
Buchcover Jürgen Carsten: Gerecht ist...

  Veröffentlichungen

Jürgen Carsten:
Gerecht ist...  Die Gerechtigkeitstheorie von John Rawls – eine kritische Würdigung

(Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag, Philosophie Band 7)

Inhalt: Der Wunsch nach Gerechtigkeit ist so alt wie die Menschheit. Doch wie lässt sich ein Höchstmaß an Gerechtigkeit in der Gesellschaft erreichen? Der amerikanische Philosoph John Rawls (1921-2002) lieferte mit seinem Postulat von "Gerechtigkeit als Fairness" dazu den in den Geisteswissenschaften weltweit am meisten diskutierten Ansatz des 20. Jahrhunderts. Jürgen Carsten zeigt nach einem einführenden Rundblick auf andere Hauptvertreter der Gerechtigkeitslehre, warum John Rawls als Begründer des egalitären Liberalismus so einflussreich werden konnte. Es ist die bestechend einfache Logik seiner Postulate, die ihn als Nachfolger Immanuel Kants ausweist. In einem umfassenden System von Grundfreiheiten für jedermann dürfe es soziale und wirtschaftliche Vorteile nur in Ämtern und Positionen geben, die jedem offen stehen. Zudem sollten Unterschiede vor allem den Schwächsten zugute kommen. Ein zentraler Gedanke der Rawls´schen Theorie ist der sogenannte Schleier des Nicht-Wissens. Unter diesem Schleier des Nicht-Wissens legen Individuen im sogenannten Urzustand hypothetisch die Beschaffenheit einer zu gestaltenden Gesellschaft fest, so dass - nach Rawls - hierdurch eine für jedermann gerechte Gesellschaft entsteht.

Nachdem der uneingeschränkte Finanzliberalismus der vergangenen Jahrzehnte in die Krise treibt, bietet Rawls’ Theoriegerüst Ansatzpunkte für eine gerechtere Welt. Unterfüttert mit zahlreichen praktischen Beispielen werden sie in diesem Buch auch ohne die Lektüre der Originaltexte leicht verständlich aufbereitet. Erstmals zeigt das Buch zudem Parallelen etwa zum mittelalterlichen "Sachsenspiegel" auf und liefert damit Denkanstöße für Philosophie, Soziologie, Politik- und Rechtswissenschaften.

Das Buch ist in den bibliothekarischen Bestand des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg aufgenommen worden.

Bezugsmöglichkeit:
über den Buchhandel sowie über den Tectum Verlag.

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